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Luminal = Wirkstoff Phenobarbital
Resimatil = Wirkstoff Primidon -. wird in körpereigenes Phenobarbital umgewandelt
Mylepsinum = Wirkstoff Primidon – wird in körpereigenes Phenobarbital umgewandelt
Dibro-Be mono = Wirkstoff Kaliumbromid
Valproinsäure
Dibro-Be mono ist Kaliumbromid. Hersteller Dibropharm GMbH. Ein Wirkstoff der oft bei Hunden als Antiepileptika entweder als Kombinationstherapie mit Phenobarbital, oder als Einzeltherapie gegeben wird. Immer häufiger wird Phenobarbital reduziert und dann nur noch Kaliumbromid gegeben. (Richtet sich halt nach Schweregrad und Häuufigkeit der Anfälle) Außerdem muss bei Kaliumbromid auf die Ernährung (Futterwechsel) besonders geachtet werden, da der Kochsalzgehalt die Wirkung verringern oder erhöhen kann. Also darf auch nichts vom Tisch gegeben werden.
Primidon wird im Organismus zu Phenobarbital umgewandelt.
Luminal
Kontraindikationen
Luminal darf nicht angewendet werden:
bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Inhaltsstoffe;
bei akuten Vergiftungen mit zentraldämpfenden Arzneimitteln, wie Schlaf-, Schmerz-, Beruhigungs- und Anregungsmitteln;
in Kombination mit Alkohol;
bei Störungen des Abbaus des Blutfarbstoffes in der Leber (latente oder akute Porphyrie);
bei schweren Nieren- und Leberfunktionsstörungen;
bei Herzmuskelschäden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Vorsicht ist geboten bei Verwirrtheitszuständen infolge von Durchblutungsstörungen des Gehirns und bei Patienten mit Bewusstseinsstörungen. Bei Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzen soll Phenobarbital nur mit Vorsicht gegeben werden, weil paradoxe Erregungszustände auftreten oder wichtige Symptome maskiert werden können.
Wegen der atemdepressiven Wirkung von Phenobarbital ist bei Patienten mit respiratorischer Insuffizienz grundsätzlich Vorsicht geboten.
Bei längerfristiger Anwendung von Phenobarbital kommt es zu einer Induktion mikrosomaler Leberenzyme (Enzyminduktion) d.h. die Biotransformation von Phenobarbital – aber auch anderer Arzneistoffe, die Substrate dieser Leberenzyme sind – kann um den Faktor 2–3 beschleunigt werden (vgl. auch «Interaktionen»).
Luminal kann den Vitamin-D-Metabolismus beeinflussen und somit zu einer Entwicklung von Knochenerkrankungen führen. Eine prophylaktische Gabe von Vitamin D kann erforderlich sein.
Eine Langzeitbehandlung mit Antikonvulsiva kann zu verminderten Folsäurespiegeln führen. Risikopatienten sollten regelmässig kontrolliert werden und eine Behandlung mit Folsäure und Vitamin K1 in Betracht gezogen werden.
Es kann sich bei regelmässiger Einnahme von Phenobarbital eine Abhängigkeit entwickeln. Bei abruptem Abbrechen einer länger dauernden Therapie muss mit einem Entzugssyndrom gerechnet werden. Zudem kann es bei plötzlichem Absetzen zu zerebralen Krampfanfällen kommen.
Interaktionen
Luminal führt als wirksamer Enzyminduktor zu einer Vermehrung der arzneimittelabbauenden Fermente in der Leber und stimuliert dadurch den Metabolismus anderer therapeutisch wichtiger Arzneimittel. Dies gilt beispielsweise für orale Antikoagulantien, Antikonvulsiva (wie Diphenylhydantoin), für Griseofulvin und für Steroidhormone wie Androgene, Gestagene, Östrogene (cave: orale Kontrazeptiva!) und Glukokortikoide sowie für Digitoxin und Doxicyclin. Bei gleichzeitiger Verordnung der genannten Arzneimittel sollte der eventuelle Wirkungsverlust in Betracht gezogen und bei der Dosierung berücksichtigt werden (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Gegenseitige Wirkungsverstärkung tritt auf, wenn Luminal mit zentraldämpfenden Arzneimitteln und/oder Alkohol verabreicht wird.
Luminal verstärkt die Methotrexat-Toxizität.
Serumkonzentrationen von Phenobarbital können durch gleichzeitige Anwendung von Valproinsäure verstärkt werden.
Kaliumbromid
Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen
Bei bekannter Unverträglichkeit von Bromid und bei Nierenfunktionsstörungen darf Kaliumbromid nicht gegeben werden. Von der Einnahme abzuraten ist auch bei Asthma und vorliegenden Ernährungsstörungen.
Nebenwirkungen
Unter der Behandlung mit Kaliumbromid können neurologische Beschwerden wie Benommenheit, Müdigkeit, verlängerte Reaktionszeiten auftreten. Im Bereich der Atemwege kann es zu Verschleimung, Bronchitis oder einer Verschlechterung von Asthma kommen. Darüberhinaus können Magenschmerzen und Erbrechen, Hautreaktionen wie Akne, Bindehautentzündung oder Gewichtsverlust auftreten.
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