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Da ich eine Selbstdarstellung ablehne und darüber hinaus weder eine Hundeschule noch irgendwelche obskuren „Diplome“ mein Eigen nenne, bleibt es jedem Leser selbst überlassen, ob er sich über meine Seiten Anregungen oder gar Informationen holt. Ich erhebe keinen Anspruch auf Allwissenheit und Vollständigkeit. Weder Trumler, Bloch, Zimen, Blaschke-Berthold oder Frau Prof. Dr. Feddersen-Petersen u.v.m. wissen (wussten) letztendlich alles ganz genau. Manches erscheint mir oft ureigenste Interpretation des jeweiligen Kynologen, Ethologen oder Biologen zu sein.
Ich habe unter Hunde 1 x 1 geschrieben, dass es sich um meine momentane Sichtweise über den Umgang mit Sozialpartner Hund handelt. Gedacht sind meine Kapitel in erster Linie für Anfänger. Auf Fachsimpeln im „Kynologendeutsch“ habe ich bewusst weitgehend verzichtet. (Da gibt es spezielle „elitäre“ Foren in denen man sich Begriffe wie „Intermediäre Brücken“, „Really Reliable Recalls“, „Negativ-Marker“, „Extinktion“ usw. um die Ohren haut.) Ich schließe aber nicht aus, dass einiges von dem, was ich heute für richtig bzw. vernünftig ansehe, in ein paar Jahren schon überholt sein kann und ich anders darüber denke.
Eine seitenlange Selbstdarstellung, die gar nicht objektiv sein kann....liegt mir nicht. In Schubladen wie “Hardliner” oder “Wattebällchenwerfer” passe ich nicht hinein. Es gibt genügend Menschen, welche mit über 30-jähriger Hundeerfahrung „glänzen“, aber leider auf dem "Know-How" der 70er Jahre stehen geblieben sind. Es gibt aber auch Hundehalter die ins andere Extrem übergehen. Sie “lesen” den ganzen Tag ihren Hund, nach dem Motto: “Er hat mit dem rechten Ohr gewackelt, was hat das zu bedeuten?”... versuchen mit ihm stets auf freundschaftlicher Basis zu “diskutieren” und nicht wenige leben nebenbei ihren esoterischen Trip auf Kosten ihrer Hunde aus und degradieren ihn zum Versuchskaninchen. Sorge bereitet mir das eine genauso wie das andere.
Ich favorisiere keinen “Guru”, so wie einige Hundefreunde das doch gerne machen.. und - fast einer Sekte gleich -, des Guru’s Worte der Hunde-Welt verkünden. Sich dabei auch gerne auf dessen “Diplom” berufen (welches entweder gar nicht staatlich anerkannt ist, oder aber durch eine Abhandlung über geflügelte Insekten erworben wurde.) ...uvm. Und oft wird da “Gehörtes” nicht (nur) 1 zu 1 “verbreitet”, sondern leider, - in total übertriebener Form - wiedergegeben.
Ob das im Sinne des “Kynologen” ist, sei dahin gestellt.
Bettina Knaupe Februar 2010
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